Herzhaftes

Zupfbrot mit Walnusspesto und frischem Rosmarin

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Eigentlich habe ich nur auf den richtigen Moment gewartet, um mal ein Zupfbrot zu backen. Es hat zwar gedauert, aber nachdem ich das Walnusspesto von „Mali’s Delices“ probiert habe, hat mir meine innere Stimme gesagt: „Kathi, genau jetzt!”.

Im Nauwieser Viertel in Saarbrücken gibt es seit diesem Jahr einen kleinen Laden names „Saar-Lor-deLuxe“ mit Produkten aus regionalen Manufakturen. Man findet dort viele verschiedene Gin-Sorten, Marmeladen, Pesto, Nudeln, Biere und vieles mehr. Alles schön dekoriert auf alten Fässern oder in Weinkisten. Man fühlt sich direkt wohl, wenn man den Laden betritt. Also wenn Ihr Euch mal in Saarbrücken rumtreibt, macht auf jeden Fall einen Abstecher zu „Saar-Lor-deLuxe“. Es lohnt sich.

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Wenn Ihr Euch jetzt die Frage stellt: „Was genau ist bitte ein Zupfbrot?, kann ich Euch beruhigen. Denn als ich das erste Mal eins bei einer Firmenfeier gesehen habe, stellte ich mir die gleiche Frage. Meine Arbeitskollegin erklärte mir damals, dass es sich um einfachen Hefeteig mit Pesto handelt. Wie ich es liebe, wenn einfache Dinge so lecker schmecken!

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Jetzt wird der eine oder andere von Euch sicher sagen: „Hefeteig und einfach?” Ich sage ja, denn eigentlich braucht Ihr nur etwas Geduld. Und aus eigener Erfahrung kann ich Euch flüstern, dass es auch oft genug klappt, wenn man ein ungeduldiger Mensch ist. Denn eins ist klar: Ich hab‘s auch hinbekommen 😉

Also probiert das feine Rezept dringend aus und macht es zu Eurem Wochenend-Renner!

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Übrigens könnt Ihr das Zupfbrot auch mit jeder anderen Pesto-Sorte machen. Bewähren mussten sich auch schon Tomaten- und Basilikum-Pesto. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Testen und freue mich auf Eure Ergebnisse.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf Eure Ergebnisse. Markiert mich auf Instagram oder setzt den Tag #kathikoestlich

Zutaten:

  • 760 g Mehl
  • 400 ml Wasser, lauwarm
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 5 EL Öl
  • 1 Glas Walnusspesto
  • 2 Zweige Rosmarin

Zusätzlich: etwas Olivenöl zum Bestreichen, etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

  1. Zuerst füllt Ihr das Mehl in eine große Rührschüssel und drückt mit Eurer Faust eine Mulde in die Mitte, gebt die Hälfte des lauwarmen Wassers hinein. Bröselt die Hefe dazu.
  2. Bestreut die mit Wasser und Hefe gefüllte Mulde mit etwas Mehl und dem Zucker. Lasst die Hefe für ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen. Sobald Ihr auf der Oberseite einen leichten Schaum erkennen könnt, gehts weiter.
  3. Verrührt alles miteinander. Entweder von Hand oder mit dem Knethaken Eurer Küchenmaschine. Danach gebt Ihr das Salz, das Öl und das restliche Wasser hinzu und verknetet alles zu einem Teig.
  4. Lasst Euren Teig abgedeckt an einem warmen Ort weitere 30 bis 40 Minuten gehen. Das Volumen des Teigs sollte sich in dieser Zeit mindestens verdoppeln.
  5. Knetet den Teig noch einmal gut durch und rollt ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche glatt aus. Die ausgerollte Teigplatte sollte in etwa der Fläche eines normal großen Backblechs entsprechen.
  6. Hackt den Rosmarin klein und bestreicht den Teig mit dem Pesto. Streut den Rosmarin drüber.
  7. Nun könnt Ihr den Teig in kleine Quadrate schneiden, ca. 7 x 7 cm.
  8. Nehmt ein Quadrat und faltet die Außenseiten zur Mitte und drückt alles an. Dreht alles um und faltet das Ganze nochmal in der Mitte. Sodass es aussieht wie ein M. Diese verteilt Ihr kreisförmig in Eurer Springform (Ø26 cm). Legt den Boden vorher mit Backpapier aus und fettet und mehlt die Ränder.
  9. Sobald die Springform ausgefüllt ist, lasst Ihr euer Zupfbrot eine weitere Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Heizt kurz vorher den Ofen auf 200°C vor.
  10. Anschließend ab damit in den Ofen für 35 bis 45 Minuten. Genießt Euer Zupfbrot am besten noch warm. Dann ist es besonders lecker.

Das Rezept gibts hier als Download

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