Ein Jahrzehnt Kathi Köstlich – Zeit für einen Rückblick
{Dieser Beitrag enthält Werbung} Ich habe sie sehr gut vor Augen: Die 25-jährige Kathi, die dem heutigen Küchenabschnittsgefährten per WhatsApp von ihrer Idee berichtet, einen eigenen Blog rund ums Thema Essen zu starten. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade von zu Hause ausgezogen – ich weiß, etwas spät, aber das Budget hat’s vorher nicht zugelassen. Ich genoss meine neugewonnene Freiheit gemeinsam mit meinen Freundinnen in Saarbrücken und war rückblickend ziemlich viel unterwegs.
Natürlich, ganz standesgemäß für mich, war die Idee zum Blog damals noch überhaupt nicht ausgereift, sollte aber trotzdem möglichst schnell umgesetzt werden. Gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen überlegten wir uns einen Namen. Auch das Logo nahm schnell Form an. Und weil’s mir nach wie vor so gut gefällt und irgendwie auch meine Wurzeln ausmacht, haben sich am Logo seither nur die Farben etwas geändert und wurden zu einer erwachsenen Version.
Dank meines lieben Azubi-Kollegen, mit dem ich drei Jahre Büro und Schule absolviert habe, nahm auch die Website ziemlich rasant Gestalt an. Über so viel Unterstützung war ich unglaublich dankbar, denn all das, was ich heute bin, wäre sonst nicht möglich gewesen. Als es dann hieß, ich sollte mal ein paar Rezepte startklar machen, um zu schauen, wie der Blog dann wirkt, wurde es ernst.


Gemeinsam mit Papa Köstlich, der Küchenmeister und Konditor ist, hatte ich die beste Basis, um auch für die passenden Inhalte zu sorgen. Auch Mama Köstlich war von Anfang an mit dabei, steuerte Rezepte bei und probierte sich geduldig durch meine ersten Kreationen. Und als wäre das nicht schon genug kulinarische Unterstützung, ist auch mein Bruder Koch – langweilig wurde es mir in Sachen Essen und Inspiration in meiner Familie also definitiv nicht.
Zu Beginn war ich zwar passionierte Frühstücks-Macherin und Kuchenbäckerin, hatte aber längst nicht das Know-how, das für einen Foodblog nötig war. Umso besser, dass ich mit meiner Familie gleich drei Menschen an meiner Seite hatte, die mir mit ihrem Wissen und ihrer Begeisterung für gutes Essen den Rücken stärkten.




So erblickte „Kathi Köstlich“ im August 2016 das Licht der Internet-Welt. Damals ausschließlich mit den Rubriken „Frühstück“ und „Backen“. Wenn ich heute so darüber nachdenke, erstmal ziemlich langweilig. Dennoch war ich überzeugt, dass ich das einfach machen und wachsen lassen möchte. Noch im selben Jahr ging die Rubrik „Herzhaftes“ online und ich durfte nun auch mit Euch meine liebsten Rezepte aus dieser Welt teilen.




Als mich irgendwann das erste Restaurant anschrieb und fragte, ob ich nicht mal vorbeikommen wolle, um über sie zu schreiben, ergab sich ganz von allein die nächste Rubrik. Und eigentlich lag es auf der Hand: Essen gehen war tatsächlich mein heimliches Hobby. Außerdem liebte ich das Schreiben mittlerweile sehr. Und vom Essen Fotos schießen? Kein Problem!
Gesagt, getan: Die Rubrik „Unterwegs“ ist seit 2018 ebenfalls auf dem Blog zu finden. Mein Ziel ist es, ein Nachschlagewerk aus Locations zu schaffen, bei denen ihr einen schönen Abend verbringen, entspannt Mittagessen bzw. frühstücken oder einfach Kaffee und Kuchen genießen könnt. Aber auch einige Hotels durfte ich schon für euch testen und bin jedes Mal darüber begeistert, wie schön es ist, auch mal extern im eigenen Bundesland zu übernachten.
Dieses Archiv darf weiter wachsen, auch wenn ich traurigerweise nach der Pandemie einige Artikel wieder offline schalten musste. Die Gastrobranche hat es seither nicht sonderlich leicht, worüber ich immer mehr während meiner Interviews mit diversen Gastronomen erfahre.





Und auch wenn diese Zeit für die Gastronomie und natürlich für uns alle eine schwierige war, gab es auf meinem Blog und vor allem auf Instagram trotzdem kleine Genussmomente. Ich habe damals kurzerhand meinen eigenen Pandemie-Hashtag ins Leben gerufen: #prostmitkathikoestlich. Wann immer ich mir zu Hause ein Glas Wein, einen Aperitif oder ein anderes schönes Getränk eingeschenkt habe, gab es dazu ein Foto in meiner Story. Ein kleines virtuelles „Prost“ in einer Zeit, in der gemeinsames Anstoßen plötzlich gar nicht mehr so selbstverständlich war. Und erstaunlicherweise kam das richtig gut an. Gerade solche kleinen Dinge zeigen mir heute, wie sehr sich Kathi Köstlich im Laufe der Jahre entwickelt hat.
Und natürlich auch, wie sehr sich mein eigenes Leben verändert hat
Heute, zehn Jahre später, befinde ich mich zwar immer noch in Saarbrücken, bin aber lange nicht mehr so rastlos wie damals. Wenn ich auf dieses Jahrzehnt zurückblicke, sind es aber gar nicht unbedingt die Zahlen, die mir als Erstes in den Kopf kommen. Es sind vielmehr die vielen kleinen und großen Momente, die ich ohne Kathi Köstlich vermutlich nie erlebt hätte.

Da ist zum Beispiel „Papas Pizza“. Ein Rezept, das mir besonders am Herzen liegt und das mittlerweile so oft nachgemacht wurde, dass ich mich jedes Mal darüber freue, wenn ich sehe, dass es wieder jemand ausprobiert hat. Oder der Feuerwehrkuchen meiner Oma, der bis heute der meistkommentierte Beitrag auf meinem Blog ist. Solche Rückmeldungen zeigen einfach, dass meine Rezepte tatsächlich ihren Weg in andere Küchen finden. Und genau dafür habe ich den Blog ursprünglich ja ins Leben gerufen. Inzwischen sind es aber längst nicht mehr nur die Rezepte, die Kathi Köstlich ausmachen.


Ich denke zum Beispiel an einen Morgen im Markusturm in Perl. Mein Küchenabschnittsgefährte und ich durften dort ganz allein frühstücken. Als wir ankamen, war von der Aussicht über die Weinberge zunächst nicht besonders viel zu sehen – alles lag im dichten Nebel. Während wir frühstückten, konnten wir beobachten, wie sich der Nebel langsam lichtete und nach und nach die Weinberge zum Vorschein kamen. Ein kleiner Moment, aber einer, der mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist.
Ich durfte Teil der Jury beim Genuss-Gastwirt-Wettbewerb sein, eine Reel-Reihe gemeinsam mit der Tourismus-Zentrale Saarland begleiten und über ein mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant schreiben.


Ich durfte allein in einem Zimmer im Gästehaus Schloss Saareck übernachten und dort die Jungs von „Die Jungs kochen und backen“, Katrin Rembold von „Soulsister meets friends“, Andrea Natschke von „Zimtkeks und Apfeltarte“ und Tobias Müller von „Der Kuchenbäcker“ kennenlernen.
Und dann sind da die vielen Gespräche mit Gastronomen. Mittlerweile habe ich wirklich einige Interviews geführt und trotzdem bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert davon, wie viel Leidenschaft hinter all den Geschichten steckt. Noch viel schöner finde ich aber, wie viel Dankbarkeit mir dabei entgegengebracht wird. Denn ich darf über Menschen schreiben, die für ihre Restaurants, Cafés oder Hotels brennen und ihnen damit ein kleines Stück Aufmerksamkeit schenken.
Was mich heute außerdem besonders freut: Die meisten meiner Gastroartikel erscheinen inzwischen nicht nur hier auf Kathi Köstlich, sondern auch im FORUM – Das Wochenmagazin. Mit einer Auflage von rund 45.000 Exemplaren wird aus einem Artikel, der eigentlich auf meinem Blog zu Hause ist, plötzlich eine Geschichte, die im ganzen Saarland gelesen werden kann. Und ich freue mich jedes Mal riesig, wenn danach jemand auf mich zukommt oder mir schreibt und erzählt, dass der Artikel gelesen wurde. Denn auch nach zehn Jahren ist das für mich noch immer etwas Besonderes: Zu wissen, dass meine Geschichten tatsächlich bei Menschen ankommen.

Manche dieser Begegnungen sind sogar geblieben. Aus Restaurants, über die ich ursprünglich einfach nur schreiben wollte, sind meine Stammlokale geworden – für Pizza, Kaffee oder einen schönen Abend. Und aus einem Hotel, über das ich einmal geschrieben habe, wurde der Ort, an dem ich einen ganz besonderen Tag in meinem Leben feiern durfte. Wenn ein Blogbeitrag solche Geschichten schreibt, kann man sich eigentlich kaum mehr wünschen.
Auch bei zwei Partnern der Genuss Region Saarland durfte ich ganz besondere Einblicke bekommen. Ich durfte in die Küche schauen, mir alles ganz genau erklären lassen und hatte dabei vom ersten Moment an das Gefühl, nicht einfach nur zu Besuch zu sein, sondern irgendwie schon ein Teil der Familien zu sein.


All diese Erlebnisse haben meinen kulinarischen Horizont über die Jahre stetig erweitert. Ich habe unglaublich viel gelernt, probiert und vor allem Menschen kennengelernt, denen ich ohne Kathi Köstlich vermutlich niemals begegnet wäre.
Und dann kam Anfang dieses Jahres der Moment, der mich nach zehn Jahren plötzlich alles infrage stellen ließ: Mein Blog wurde gehackt. Nach all den Jahren, in denen ich Rezepte geschrieben, fotografiert, Restaurantberichte verfasst und unzählige Stunden in Kathi Köstlich gesteckt hatte, stand ich plötzlich vor der Frage: Höre ich auf? Beende ich das Kapitel Foodblog nach zehn Jahren? Oder fange ich noch einmal von vorne an und baue alles neu auf?
Zum Glück musste ich diese Entscheidung nicht allein treffen. Gemeinsam mit einem meiner besten Freunde habe ich mich daran gemacht, meinen Blog zu retten und neu aufzubauen. Wir haben unglaublich viel wiederherstellen können. Fast alles – bis auf eines: die Kommentare.
Und ausgerechnet die fehlen mir bis heute besonders. Denn sie waren ein Stück Geschichte. Kleine Nachrichten von Menschen, die meine Rezepte ausprobiert, nachgebacken oder einfach einen Gedanken zu einem Beitrag dagelassen haben. Aber vielleicht war dieser Hack auch ein ziemlich deutlicher Wink, einmal darüber nachzudenken, warum ich diesen Blog eigentlich noch immer mache. Die Antwort darauf ist erstaunlich einfach: Weil mir Kathi Köstlich unglaublich viel bedeutet.
Der Blog gehört zu meinem Leben. Nach einer längeren Auszeit und einer ziemlich turbulenten Phase war ich deshalb unglaublich froh, wieder mit Kathi Köstlich weitermachen zu können. Und dabei habe ich gemerkt, wie sehr mir besonders eines fehlt: das Schreiben.
Als ich Kathi Köstlich 2016 ins Leben gerufen habe, wollte ich ein Rezeptearchiv schaffen. Ich habe gerne gebacken, Frühstücksideen gesammelt und ausprobiert und hatte großen Spaß daran, meine Kreationen zu fotografieren. Das Schreiben war damals eher Mittel zum Zweck.

Fotocredit: Privat











Heute ist es fast umgekehrt. Ich liebe es, Interviews zu führen. Ich liebe es, hinter die Kulissen zu schauen und herauszufinden, wer eigentlich hinter einem Restaurant, einem Café oder einem Hotel steckt. Ich liebe es, mir die Geschichten erzählen zu lassen und daraus einen Artikel zu machen, der hoffentlich auch anderen Lust darauf macht, diesen Ort kennenzulernen.
Vielleicht ist genau das die größte Veränderung in zehn Jahren Kathi Köstlich: Aus meinem kleinen Rezeptearchiv ist ein Stück Saarland geworden. Und aus einer 25-Jährigen, die einfach gerne gebacken und fotografiert hat, ist jemand geworden, der vor allem eines immer noch unglaublich gerne macht: Geschichten über gutes Essen und die Menschen dahinter erzählen.
Wenn ich der 25-jährigen Kathi damals erzählt hätte, dass sie zehn Jahre später noch immer an ihrem Blog schreibt, hätte sie mir das vermutlich nicht geglaubt. Und wahrscheinlich hätte sie sich auch nicht vorstellen können, wohin sich dieses kleine Projekt einmal entwickeln würde.
Wie es in den nächsten zehn Jahren weitergeht?
Das weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht so genau. Ich würde unglaublich gerne wieder mehr Rezepte veröffentlichen. Ideen habe ich nämlich nach wie vor genug. Was mir momentan fehlt, sind vor allem die Zeit, die Kapazität und manchmal auch schlicht die räumlichen Möglichkeiten, um regelmäßig neue Rezepte zu entwickeln, zu fotografieren und aufzuschreiben. Mein Leben sieht heute eben anders aus als noch vor zehn Jahren.
Deshalb gibt es auch keinen großen Plan für die nächsten zehn Jahre. Keine festgelegte Zahl an Rezepten, keine Liste mit Zielen, die ich unbedingt erreichen möchte. Ich weiß eigentlich nur eines ganz sicher: es wird weitergehen. Und vielleicht findet sich zwischendurch ja auch wieder etwas mehr Zeit für ein Rezept. Nach zehn Jahren habe ich jedenfalls gelernt, dass man gar nicht immer wissen muss, wohin die Reise geht. Manchmal reicht es, einfach weiterzugehen. Und genau das werde ich tun.

Und damit sind wir eigentlich bei dem wichtigsten Punkt dieses Jubiläums: Danke. Von Herzen danke an alle Menschen, die mir ermöglichen, das zu tun, was ich tue.
An meinen damaligen Azubi-Kollegen, ohne dessen Hilfe Kathi Köstlich vermutlich nie so schnell startklar gewesen wäre. An meine kulinarisch sehr affine Familie, allen voran Papa Köstlich, der mir nicht nur die Liebe zum guten Essen mitgegeben, sondern mich gerade in den Anfangsjahren auch mit seinem Wissen unterstützt hat. Und natürlich an Mama Köstlich, die mittlerweile auch offizielle Kathi-Köstlich-Babysitterin ist. Ohne ihre Unterstützung würde es heute vermutlich weniger Blogbeiträge und deutlich mehr Chaos geben.
Und an meine Arbeitskollegen, die damals mit mir über Namen und Logo gebrütet haben und damit ebenfalls ein kleines Stück von Kathi Köstlich geworden sind. Danke an alle Interviewpartner, Gastronomen, Hoteliers und Produzenten, die mir ihre Türen öffnen, sich Zeit für meine Fragen nehmen und mir ihre Geschichten anvertrauen. Ohne euch gäbe es die vielen Gastrogeschichten nicht, die mir mittlerweile so sehr am Herzen liegen.
Danke an all die Menschen, mit denen ich im Laufe der Jahre zusammenarbeiten durfte – bei besonderen Projekten, Veranstaltungen, Kooperationen oder einfach bei einem gemeinsamen Kaffee. Danke an die Bloggerkollegen, die ich durch Kathi Köstlich kennenlernen durfte.

Danke an meine Familie, die mich heute unterstützt, mir den Rücken freihält und Verständnis dafür hat, dass dieser Blog für mich eben nicht einfach nur ein Hobby ist. Und danke an meine Freunde, die sich vermutlich schon sehr oft Geschichten über Restaurants, Kuchen, Interviews und neue Ideen anhören mussten – und mich trotzdem immer wieder gerne als Testesser begleiten, wenn es etwas Neues auszuprobieren gibt.
Und natürlich: Danke an euch, meine Leser. An diejenigen, die seit Stunde eins dabei sind. An diejenigen, die irgendwann später dazugekommen sind. An alle, die ein Rezept nachbacken, einen Artikel lesen, mir schreiben, einen Kommentar hinterlassen oder mir einfach erzählen, dass sie durch Kathi Köstlich einen neuen Lieblingsort entdeckt haben.
Zehn Jahre Kathi Köstlich wären ohne euch nicht das, was sie heute sind
Danke, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet habt. Und danke an alle, die dafür sorgen, dass ich diesen noch ein Stück weitergehen kann.
Und weil bei einem Jubiläum von Kathi Köstlich natürlich eines nicht fehlen darf, gibt es zum Schluss noch ein kleines Geschenk an euch: ein neues Kuchenrezept.

Eine Mango-Sahne-Schnitten mit Passionsfrucht – fruchtig, cremig und genau die Art von Kuchen, die hier eigentlich längst schon ihren Platz hätte finden können. Denn auch wenn sich Kathi Köstlich in den vergangenen Jahren ziemlich verändert hat, bleibt eines gleich: Kuchen geht immer.
Also schnappt euch eine Gabel und feiert mit mir. Auf zehn Jahre Kathi Köstlich – und auf alles, was noch kommt!
Und weil ich diesen Anlass natürlich nicht alleine feiern möchte, habe ich auf Instagram noch eine kleine Überraschung für euch vorbereitet: Schaut gerne vorbei, macht beim Jubiläums-Gewinnspiel mit und feiert ein bisschen mit mir!

Mango-Sahne-Schnitten mit Passionsfrucht
Zutaten
Für den Biskuit (Backblech Maße 38 x 25 cm)
- 5 Eier
- 5 EL Wasser
- 140 g Zucker
- 200 g Weizenmehl
- 2 TL Backpulver
- etwas Butter zum Einfetten
Für die Mangoschicht
- 850 g Mangopüree (z.B. von Kesar)
- Mark von 3 Passionsfrüchten
- 100 g Zucker
Für die Sahneschicht
- 750 ml Schlagsahne (gut gekühlt)
- 3 Päckchen Sahnesteif
- 1,5 Päckchen Vanillezucker
Zusätzlich: 1 Tafel weiße Schokolade
Zubereitung
- Für den Biskuit: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Anschließend das Backblech einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Für den Biskuit die Eier und das Wasser auf höchster Stufe der Küchenmaschine bis zu 10 Minuten hellschaumig schlagen. Währenddessen den Zucker langsam nach und nach zugeben.
- Mischt dann das Mehl mit dem Backpulver, um die Mischung anschließend portionsweise auf die Eiercreme zu sieben. Alles vorsichtig und portionsweise mit einem Teigspatel unterheben.
- Gebt den Biskuitteig nun auf das Blech und verteilt ihn gleichmäßig. Der Teig sollte im Anschluss direkt für 12 bis 15 Minuten gebacken werden.
- Sobald der Teig goldbraun gebacken ist und die Stäbchenprobe erfolgreich war, kann der Biskuit aus dem Ofen und vollständig auskühlen.
- Für die Mangocreme: Gebt das Mangopüree zusammen mit dem Passionsfruchtmark und dem Zucker in einen Topf geben. Unter rühren zum Kochen bringen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 12 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Fruchtmasse etwas andickt und eine cremige Konsistenz erhält. Lasst die Masse danach vollständig abkühlen.
- Für die Sahneschicht: Schlagt die gekühlte Sahne mit Sahnesteif und dem Vanillezucker steif. Hebt etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne vorsichtig unter die abgekühlte Mangomasse. Dadurch wird die Fruchtschicht besonders cremig.
- Nun könnt ihr den Kuchen schichten. Verstreicht die Mango-Sahne-Masse gleichmäßig auf dem ausgekühlten Biskuitboden. Anschließend könnt ihr die übrige Sahne als oberste Schicht aufs Blech geben und glatt streichen.
- Lasst den Kuchen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen.
- Als Dekoration kann man auf der Sahne noch weiße oder dunkle Schokoladenraspeln geben. Dann in gleichgroße Stücke schneiden, vorsichtig mit einer Kuchenschaufel aus dem Backblech heben und genießen.
Das Rezept gibt‘s hier als Download


Hallo liebe Kathi und herzlichen Glückwunsch zu zehn Jahren! Höhen und Tiefen. Und trotzdem ein Ende noch lange nicht in Sicht 😘
Du hast dir etwas echt tolles aufgebaut, auf das du stolz sein kannst. Und deshalb ist das hier auch mein liebster Beitrag der zehn Jahre. Weil du uns auf die Reise zurück mitgenommen hast, in einer Welt, die heutzutage einfach viel zu schnelllebig ist.
Auf weitere zehn Jahre ❤️