KeltenPasta1
Herzhaftes

Keltische Brokkoli-Pasta mit Ricotta

{Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit „Genuss Region Saarland“ entstanden} Pasta geht einfach immer, oder? Vor allem dann, wenn sie so regional ist wie in diesem Rezept. Die super frischen und wirklich unschlagbar leckeren Spaghetti sind von „italianDelight“, einer Pastamanufaktur im Herzen Saarbrückens. Diese werden von Inhaberin Tina Bonaffini Caputo von Hand hergestellt. Dort kann man aber nicht nur von Hand hergestellte Nudeln kaufen, sondern auch viele andere Dinge. Etwa den hausgemachten Espressolikör, passende Soßen oder auch verschiedene Gewürze. Eines haben jedoch alle Produkte gemeinsam: Zur Zubereitung werden immer Zutaten aus der Region verwendet. Zum Beispiel vom „Wintringer Hof“ in Kleinblittersdorf, der „Brennerei Penth“ in Lebach oder von der „Rimoco Gewürzmanufaktur“ in Saarbrücken. Definitiv Qualität, die man schmeckt!

KeltenPasta2

Auch für dieses Rezept haben „Papa Köstlich“ und ich es uns nicht nehmen lassen, noch ein weiteres regionales Produkt mit einzubauen. Und zwar das Leindotteröl von der „Bliesgau Ölmühle“ in Bliesransbach. Dieses kaltgepresste Öl in Bioland-Qualität bildet die Basis für unser Pistazien-Pesto. Leindotteröl ist zwar nicht das bekannteste Öl, aber zur Zeit der Kelten war der Leindotter wegen des Geschmacks und seiner Inhaltsstoffe die am meisten verwendete Pflanze. Der hohe Anteil an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist dabei nicht außer Acht zu lassen. Der Geruch des Öls erinnert an Erbsen und Spargel. Geschmacklich ist es leicht würzig und ähnelt frisch gemähtem Löwenzahn. Es sollte aber nicht erhitzt werden. Dadurch werden die gesunden Fettsäuren zerstört und in schädliche Transfettsäuren umgewandelt. Daher eignet es sich perfekt für Salat-Dressings – oder auch für Pesto. Das Öl kann man im Onlineshop der „Bliesgau Ölmühle“, bei „Saar-Lor-deLuxe“ oder der „Ölmühle Saarlouis“ kaufen.

KeltenPasta3

Die Kombination aus Pistazien-Pesto mit Leindotteröl und der frischen Pasta ist in jedem Fall eine kulinarische Wohltat. Zudem ist das Rezept super einfach und schnell umgesetzt und auch geschmacklich einfach lecker. Ein perfektes Gericht für den Feierabend!

Probiert’s aus und lasst uns wissen, wie es Euch geschmeckt hat. Zeigt uns gerne Eure Ergebnisse in den sozialen Netzwerken. Markiert hierzu einfach @kathikoestlich und @urlaub.saarland und setzt die Hashtags #kathikoestlich und #visitsaarland.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • Ca. 800 g frische Spaghetti
  • ⅓ Chilischote (fein gehackt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • 1 Brokkoli
  • 150 ml Wasser
  • 150g Ricotta
  • 1 EL Butter
  • Abrieb einer Zitrone
  • Salz
  • Prise Zucker

Für das Pesto:

  • 40 g Pistazien (fein gehackt)
  • 100 g Leindotteröl
  • 20 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zusätzlich: Parmesan nach Wunsch

 

Zubereitung:

  1. Den Brokkoli in sehr kleine Röschen zupfen und ordentlich waschen. Danach in einem Sieb abtropfen lassen. Dann die Butter in einer Pfanne schmelzen und den Knoblauch leicht farblos darin andünsten. Anschließend die Brokkoli-Röschen dazugeben und mit 150 ml Wasser aufgießen. Chili, Zitrone, Zucker und Salz hinzugeben und mit einem Deckel darauf etwa fünf Minuten garen lassen.
  2. Für das Pesto könnt Ihr in der Zwischenzeit alle Zutaten in einer kleinen Schüssel zusammenrühren.
  3. Die frischen Spaghetti kocht Ihr für etwa 8 Minuten in gut gesalzenem Wasser. Bevor Ihr die Pasta abgießt, nehmt etwa einen halben Liter Nudelwasser ab und stellt es zur Seite. Tipp: Die Nudeln immer etwa eine Minute kürzer garen als angegeben.
  4. Sobald die Nudeln abgegossen sind, könnt Ihr sie wieder zurück in den Topf geben. Nun den angeschwitzten Brokkoli dazugeben und mit dem Nudelwasser auffüllen. Anschließend das Ganze bei schwacher Hitze etwa eine Minute nachgaren. Es sollte danach noch etwas Flüssigkeit am Boden des Topfs vorhanden sein.
  5. Zum Anrichten eine Portion Nudeln auf einen Teller geben und mit der gewünschten Menge Ricotta und Pesto garnieren. Besonders gut schmeckt es, wenn man noch etwas Parmesan darüber reibt.

Das Rezept gibt‘s hier als Download